Auf der Suche…

Auf der Suche nach Liebe, bewege ich mich auf dünnem Eis.
Doch ich kann es nicht sehn.
Unwissend und selbstgefällig stapfe ich „meinen“ Weg entlang
und wundere mich dann,
wenn ich einbreche
und da nichts ist, was mich hält.
Ich falle.
Immer tiefer… und tiefer…
Verstehe es nicht.
Und dann…
wach‘ ich auf – wie aus einem Traum.
Um weiter zu stampfen.

Auf der Suche nach Liebe, denke ich,
ich bewege mich
hin zu einem Ziel.
Doch in Wahrheit
entferne ich mich mit jedem Schritt.
Tauch in meine Schatten ein,
denn irgendwo muss doch auch Licht sein…
Oh Gott, ich fühle mich so klein
und unbedeutend hier.
So tauche ich bis an den Grund
um an ihm entlang zu schlendern…
Mich Selbst-vergessend…
„Was wollte ich hier?“
Und dann…
wach‘ ich auf – wie aus einem Traum.

Auf der Suche nach Liebe, dreh ich mich im Kreis.
Seh in so viele Spiegel
und erkenne mich trotzdem nicht.
Mir wird schon schwindelig,
doch ich bleibe nicht stehen –
Hör nicht auf mich zu drehn,
weil ich glaube, dass das doch vollkommen normal ist.
Vollkommen real ist.
Bis ich zusammenbreche
und unter mir nichts ist, was mich hält.
Scheinbar allein auf dieser Welt –
wach‘ ich auf – wie aus einem Traum.
Um mich weiter zu drehn.

Um mich sind Menschen,
doch sie bemerken mich kaum.
Ich geh auf sie zu.
Will ihre Nähe spüren.
Doch in dem Moment in dem sie mich berühren –
Lauf ich davon.
So schnell wie ich kann…
Versuch ich zu fliehn,
mich dem zu entziehn.
Doch nein –
ich bin wie erstarrt…
Tret‘ auf der Stelle,
bis „Er“ wie eine Welle
in mich eindringt.
„Er“ ist in mir. Und doch wieder – nicht.
Denn  „ich“  bin nun „er“ und er ist nun „ich“.
Und wo ist das Licht?
Es spiegelt sich
in unserer beiden tiefen Seen.
Ich kann es noch immer nicht ganz verstehen.
Und dann…
wach‘ ich auf – wie aus einem Traum.

Auf der Suche nach Liebe,
taucht in mir eine Frage auf.
Wie ein Luftbläschen im Wasser
bahnt es sich den Weg herauf
durch meinen Geist,
durch mein Gefühl.
Um an der Oberfläche angekommen
zu zerplatzen
und eins zu sein – mit dem Ganzen.

Ich seh mich tanzen…
Mit mir selbst.
Arm in Arm schwebend
ja fast schon erregend –
sinn-lich

frag‘ ich mich:
WILL ich wirklich?
Will ICH wirklich weiter suchen?
Will ich WIRKLICH weiter suchen?
Will ich wirklich WEITER suchen?
Will ich wirklich weiter SUCHEN?

Und dann…
Wach‘ ich auf.

Es liegt an dir…

Die Welt ist das, was du über sie denkst …

Du kannst morgens aufwachen, die Sonne durchs Fenster scheinen sehen, und mit einem Lächeln in den neuen Tag gehen. Dankbar für das, was du hast. Hier und Jetzt. Nicht mehr und nicht weniger. Zufrieden. Glücklich.

Du kannst die Menschen um dich erkennen in Ihrem Wesen, in ihrer Unvollkommenen Vollkommenheit. In dieser schlichten Schönheit die in jedem wohnt. Offensichtlich für jeden, der weiß mit dem Herzen zu sehen.

Du kannst voll Freude und Vertrauen deine Taten verrichten um dir dein Täglich Brot zu verdienen. Im Wissen, dass es deine Freude ist, die dich erhält und dich nährt. Und die so stark sein darf, dass du andere daran teilhaben lassen kannst.

Du kannst deine Herzenswünsche jeden Tag aufs Neue in dir erstrahlen lassen. Mit der Offenheit die Botschaften des Lebens zu empfangen, und der Hingabe deiner Intuition – ohne wenn und aber – zu folgen. Mit dem Mut zur Veränderung und dem Vertrauen, dass das Leben, das du selbst bist, den Weg kennt.

Das alles kannst du tun. Es ist eine Möglichkeit von vielen. Denn es liegt an dir wie du die Welt siehst. Alles ist möglich – alles ist vorhanden – im gleichen Maß. Wut, Zerstörung, Hass, Vertrauen, Hingabe, Liebe… Das Leben ist ein unendliches Meer an Information. Es liegt an dir welche du wählen willst um dein Leben zu er-leben. Es liegt an dir worauf du deine Aufmerksamkeit lenkst. Tag für Tag. Und es liegt allein an dir welche Wahrheit du zu deiner Wahrheit machst.