Hoffnung

Hast du die Hoffnung verloren?
Ist die Lage hoffnungslos?

Nimm das Geschenk an
das du hier bekommst.
Denn…

Die Hoffnung stirbt zuletzt! ❤

Was bedeutet es,
wenn du hoffst?
Auf etwas oder jemanden?

Du glaubst, dass dir etwas fehlt.
Dass du nicht bereits alles hast, was du brauchst
um JETZT glücklich und erfüllt zu sein.

Du trennst dich von der Fülle.
Du trennst dich von dir selbst.
Du machst es dir schwerer als es ist
weil du glaubst, dass es so
wie es in diesem Moment IST nicht richtig ist
oder „zumindest“ besser sein könnte.
Besser für DICH.

Du vertraust dem Leben nicht.
Doch das Leben – das du selbst in deiner Essenz bist
weiß, was gut und richtig für dich ist.
Gut und richtig um dich zu er-innern!

Sieh das kleine verletzte Wesen in dir
das Angst hat, nicht genug zu haben.
Nicht genug zu sein…
Nimm es zu dir.
Bleib bei dir!
Es braucht nichts von Außen –
es braucht nur DICH
deine Offenheit
und deine Bereitschaft
MIT dem zu sein, was ist
statt dagegen.

Gib deine Hoffnung auf
aber nicht dich selbst!

Hoffnung ist das verzweifelte Strampeln
deines verletzten Egos.
Des verletzten Kindes in dir.
Du heilst es mit deiner Präsenz
und deiner Liebe.

Wenn du bei dir bist
wenn du mit dir bist –
bist du mit dem Leben
und dann brauchst du keine Hoffnung mehr.

In dir wächst Vertrauen
und eine Gewissheit
die der Tiefe deiner Selbst entspringt.
Du fühlst in deinem Innersten,
dass Alles gut und richtig ist.
Das alles bereits da ist.
Vielleicht noch nicht sichtbar –
aber DA.

Du bist verbunden.
Du entspannst dich
weitest dich
gibst dich hin
und badest in einem Gefühl der Freude.
In einem Gefühl der Fülle.
Weil du weißt
dass immer für dich gesorgt ist.
JETZT und für alle Zeit.

Du bist bereit
anzunehmen.
Du bist bereit
zu empfangen.
Es darf
EINFACH SEIN.

Gib den Kampf auf.
Jenseits deiner Hoffnung
wartet dein Leben.


Ke‘ita

Emotionen

… so unverhohlen brecht ihr aus mir heraus.
Ihr überwältigt mich.
Ich habe keine Chance
fühl ich mich euch ausgeliefert und so hilflos.
Hilflos wie ein Kind, das aus den Armen seiner Mutter gerissen wird.

Wo ist nur die Wärme hin,
wo die liebevolle Aufmerksamkeit,
die Fürsorge und Liebe?

Ich bin allein.
Und schutzlos.
Fühle mich nackt, vollkommen nackt.
Jede Berührung erfüllt mich mit Hoffnung
und zugleich mit furchtbarer Angst.
Angst davor, wieder allein gelassen zu werden.

Ich verstehe mich selbst nicht.
Dieses „Ding“ in mir drängt nach oben,
drängt sich heraus, wie Eiter aus einem Geschwür.
Was willst du mir nur sagen?
Ich versuche dir zuzuhören,
versuche auf dich einzugehen.
Und du beschimpfst mich,
ziehst mich in den Dreck.
Sagst mir ich sei dumm und wertlos.
Du lässt mich zittern und beben,
nur ein Wort von dir und jede Schutzmauer,
die ich für dich errichtet habe stürzt in sich zusammen.

Ein See aus ungeweinten Tränen,
lang ignoriertem Schmerz,
tief vergrabener Angst,
ungelebter Scham
strömt aus mir heraus.

Ich bin allein.
Mit mir und meinem Schatten.
Suche das Licht.
Suche den Sinn.
Halte Ausschau nach Liebe.

Fündig werde ich nur in den Momenten der Stille.
In meinem Kopf…
In den Momenten, in denen ich es schaffe
dich zu beruhigen und
mein Herz zu öffnen.
Für mich selbst – und all das, was gerade passiert.
Und für dich. Du Schatten meiner Selbst.
Ja… Ich verstehe dich nicht.
Aber ich sehe dich.
spüre dich.
Weiß, dass du da bist.

Diese Momente der Stille,
der heilsamen Stille,
geben mir Kraft um dir erneut zu begegnen.
Bis du mir sagen kannst, was du zu sagen hast.
Bis ich dir geben kann, was du brauchst.
Bis wir uns liebevoll im Arm halten.
Bis wir endlich Frieden schließen können…