Selbstverständlichkeit

Es gibt da eine „Programmierung“ die mir die Tage wieder bewusst wurde und die scheinbar in jedem menschlichen Verstand aktiv ist. Und sie kann – bleibt sie vollkommen unbewusst und automatisch – äußerst verwirrend und unangenehm werden.

Es geht um Selbstverständlichkeit.

Sobald der Verstand der Ansicht ist, sich einer Sache sicher zu sein – wenn etwas sozusagen „läuft“ – wird oft innerlich eine Art „Check-Box“ abgehakt. Desinteresse, Langeweile und Lustlosigkeit können entstehen und man sucht sich neue Herausforderungen.

Das macht vielleicht auf einer Ebene Sinn, denn so hat „Mensch“ sich ja bisher auch irgendwie weiterentwickelt… Aber… Hat es uns jemals dauerhaft erfüllt oder befriedigt?
Ist diese „Taktik“ wirklich eine gute Wahl?
Wie lange wird dieses Spiel dauern?
Bis in alle Ewigkeit?
Ist ewige Unzufriedenheit wirklich unser Ziel?
Kann das wirklich wahr sein?

Nein, kann es nicht. Denn genauer betrachtet, existiert die Sicherheit, die sich der Verstand einbildet auch nur dort – in seiner Einbildung. Sie ist nicht real.

Diese Art der Entwicklung ist auf einer Illusion aufgebaut und kann daher nur immer weiter in Illusionen hineinführen (die dann Gott sei Dank irgendwann ent-täuscht werden).

Meine Lebenssituation,
meine Lebensweise,
die Menschen in meinem Umfeld –
all das kann sich von einen Moment
auf den anderen schlagartig verändern.
Alles kann wegbrechen.
Da gibt es keine Sicherheiten.

Jeder Atemzug –
Jeder Herzschlag –
Das Leben in mir:
alles andere als selbstverständlich!

Es bin nicht mal „Ich“, die atmet.
Ich kann Atmung nicht „machen“.
Ich kann sie über einen gewissen Zeitraum
lenken und kontrollieren, aber es liegt
nicht in meiner Macht,
sie ein- oder auszuschalten.
Sie geschieht mir.
Ich werde „beatmet“.

Leben geschieht jenseits
eines persönlichen Willens.
Und in diesem „ausgeliefert sein“
liegt eine ganz andere Art
der Sicherheit verborgen.
Sie ist verbunden mit Hingabe
und grund-losem Vertrauen an etwas,
das größer ist, als jedes „Ich“.

Das, was meinen Körper dazu animiert
zu atmen und mein Herz schlagen zu lassen…
Diese unglaubliche Intelligenz in jeder Zelle
und darüber hinaus –
im ganzen Organismus,
im Großen wie im Kleinen –
dieses Orchester der Lebendigkeit –
ist pure Gnade.

Jeder Atemzug.
Jeder Herzschlag.
Jede Bewegung.
Jede sinnliche Erfahrung –
pure Gnade.

Alles, was ich jetzt wahrnehmen kann –
alles, das jetzt in meinem Feld ist:
jede Person,
jede Situation,
jedes Erleben –
pure Gnade.

Der gesamte Moment,
so, wie er jetzt gerade ist:
ein Ausdruck purer Gnade.

Da ist soviel mehr Potential
für Glück und Zufriedenheit,
als in einem illusionären getrieben-sein,
welches den gegenwärtigen Moment
immer wieder übergeht.

Alles kann und wird sich weiter entwickeln.
Ganz natürlich und auf eine gewisse
Art und Weise mühelos.
Denn es geschieht,
weil und wenn es an der Zeit ist,
dass es geschieht!

Und dann kann und werde ich
auch etwas tun, etwas verändern oder verbessern –
weil es ganz einfach meinem Wesen entspricht…
Vielleicht immer noch mit etwas
Angst oder Unsicherheit –
aber untermalt und gegründet in Freude.

Auf einem Feld, das mit Liebe,
Dankbarkeit, Demut und Wertschätzung
genährt wird, wachsen und gedeihen
reichhaltigere und geschmackvollere Früchte.

Vielleicht magst auch du kurz innehalten,
wahrnehmen wie der Atem kommt und geht,
ohne dass du etwas dafür tun musst
und dich ganz bewusst für diese Gnade öffnen – ja…
Sie tief in dein Herz sinken lassen…

Vielleicht magst du deine Lebenssituation,
die Menschen in deinem Feld
(auch wenn du gerade allein bist),
in dein Bewusstsein holen und dir das Wunder
welches hier geschieht, gewahr werden.

Unabhängig davon ob dir gefällt
was du wahrnimmst oder nicht,
ist eines ganz sicher:
All das ist FÜR dich da.
Niemals gegen dich.

Vielleicht steigt ein Gefühl der Dankbarkeit
aus deinem Herzen zu deinen Lippen
und lässt dich sanft lächeln.

Und vielleicht magst du dieses
„Danke“ auch aussprechen.
Für dich allein oder zu jemand anderen.

Immer und immer wieder…
Weil es uns allen einfach gut tut!

Nichts und Niemand
ist jemals selbstverständlich.

Mit den Augen des Herzens betrachtet,
ist Alles und Jeder ein
einzigartiges Geschenk

Danke für dich!
In Liebe,
Gabrielle

Deine Welt

Jedem Morgen liegt ein Zauber inne.
Der Zauber bist du selbst…

Alles was du wahr-nimmst
nimmst du IN und DURCH dich wahr…

Du riechst, siehst, hörst, schmeckst,
denkst und fühlst IN dir…

Deine Welt ist so einzigartig, wie du selbst!

Wenn dein Körper stirbt,
stirbt diese-deine Welt mit ihm.

Was übrig bleibt ist Stille Präsenz.
Die Essenz in Allem.

Alles UM dich und IN dir
ist diese in Form gewandelte Präsenz
und alles ist präsent, weil es DA ist.

Milliarden Menschen.
Milliarden Welten.

Du bist Schöpfer deiner Welt.

Erkennst du ihren Wert?
Erkennst du den Wert deiner Selbst?
Erkennst du den Wert jedes Augen-blicks?

Deine Präsenz – ist (d)ein Geschenk!
Zeige uns DEINE Welt!

Einfach weil
es möglich ist.

Bild: Pinterest

Was du gibst, ist deine Gabe

Du musst deine Gabe nicht finden,
denn du gibst schon dein Leben lang.
Bewusst oder unbewusst.
Du kannst gar nicht anders.
Und eigentlich willst du auch gar nicht anders.

Vielleicht wurde dir gesagt,
dass du das, was du gibst,
nicht geben darfst.
Vielleicht glaubst du,
dass du etwas anders geben „solltest“.

Das alles lenkt dich ab.
Von dir selbst – und deinem
ur-eigenen Sein.

Lass dich nicht mehr ablenken.

Schau stattdessen bewusst hin.
Was ist es, das du gibst?
Oft ohne drüber nachzudenken –
oder weil es für dich selbstverständlich ist?
Einfach nur, weil „ES“ aus dir raus möchte?
Weil du nicht anders kannst und willst
als „ES“ zu geben?
Ob „gut“ oder „schlecht“
frei von jedem Urteil.
Was möchte aus deinem Herzen fließen?

Vielleicht
sind es deine Erkenntnisse
deine Verletzlichkeit
dein Humor
deine Traurigkeit
dein Wissen
deine Ideen
dein Querdenken
deine Kreativität
deine Lebensfreude
deine Kindlichkeit
deine Klarheit
dein Verständnis
deine Offenheit
deine Zurückhaltung
dein Schmerz
dein Einfühlungsvermögen
deine stille Präsenz
deine Liebe…

Es kann und darf alles sein –
abwechselnd, gleichzeitig
bunt gemischt, so vielfältig wie du Selbst bist!

Es geht nicht darum an etwas festzuhalten.
Es geht nicht darum mit deiner Gabe etwas zu erreichen.
Du gibst – weil du erfüllt BIST.
Das, was aus deinem Herzen überfließt
erreicht andere – auch ohne deinen Willen
und andere erreichen DICH mit ihrer Gabe.

Kannst du sie annehmen?
Frei von deinem Urteil?
Kannst du annehmen,
dass das, was du empfängst
IMMER genau das ist,
was du in diesem Moment brauchst?

Deine Gabe
ist das, was du BIST
wenn du dich GANZ zeigst.
wenn du dich Ganz SEIN lässt.
In Licht und Schatten.

Du lebst deine Gabe
indem du DICH lebst
indem du DICH verschenkst
und aus dir fließen lässt
was JETZT in diesem Moment
aus dir fließen möchte.
Bedingungslos.

Deine Gabe ist das Geschenk
des Lebens an dich
und dein Geschenk
an das Leben und die Welt.

Erinnerungen

* Lass alles abfallen, was du glaubst zu sein
* Lass alle Urteile fallen
* Sei JETZT HIER
* Fühle das, was DA IST
* Atme und öffne dich mit jeder Zelle
* Lass „ES“ geschehen
* Lausche der Stille hinter ALLEM
* Sag „JA“ zu diesem Moment
* Fühle das Leben in dir und um dich herum
* Erinnere dich an die Liebe in dir
* Liebe und halte dich in deiner Menschlichkeit
* Handle aus Bereitwilligkeit, Freude oder Begeisterung
* Lass deine Präsenz in deine Handlungen einfließen

Seelenliebe

Mein Zuhause ist die Stille –
die Dimension hinter Raum & Zeit.
Ich bin immer & überall.
Versuche nicht, mich zu erreichen.
Ich bin das Sein,
das durch dich fließt.
Ob du es fühlst oder nicht
liegt daran,
ob du es noch willst,
ob du es noch versuchst,
anstatt „es“ zu SEIN.

Jede Zelle in dir
öffnet sich.
Jetzt.
In diesem Augenblick,
der ewig ist.
Du kannst mich sehen,
riechen, hören, schmecken,
fühlen.
Jetzt.
Hier.
In dir & um dich herum.
Meine Liebe erreicht dich
wenn du bereit bist zu SEIN –
ein geliebtes Kind Gottes zu sein.

Ich bin das Leben,
das dich durchströmt.
Ich liebe alles an dir
und in dir.
Es gibt nichts
das meine Liebe nicht verdient.
Alles ist Leben,
alles bin ich,
bist du,
sind wir.
Du bist frei
alles zu erfahren,
alles auszudrücken,
„was“ und „wer“ ich BIN.Ich trage dich,
umarme dich,
streichle dich.

Dein Sein ist der Schatz,
dein Sein ist das Geschenk,
du und ich
sind nicht getrennt
und dennoch begegnen wir uns.
In jedem Moment
indem du aufhörst
gegen das Leben zu kämpfen.
Gegen dich zu kämpfen.
Gegen mich zu kämpfen.

Ich bin da.
Ich warte nicht.
Ich bin einfach da.
Immer.
Dein Zuhause
ist in mir.
Du BIST bereits
angekommen.


Ke’ita

Das was bleibt…

Manche Menschen
haben mich sehr verletzt.
Vertrauensvoll schenkte ich mein Herz,
doch sie ließen es fallen
und als wäre nie etwas gewesen
gingen sie davon.
Ein Schlachtfeld aus zerstörten Träumen
und verwirrten Gefühlen hinterlassend.

Mein Herz weint vor Schmerz…
Doch ich sammle die Tränen
und erschaffe einen See der Vergebung.

Ja, ich schenk‘ euch ein Heim,
bette euch in mich ein.
Ihr seid ein Teil von mir
und ich von euch.
Wir sind nicht getrennt – niemals.
Und das, was bleibt – ist Liebe.

Manche Menschen
hab‘ ich sehr verletzt.
Oft unbedacht,
Fehler gemacht.
Die Verbindung verloren,
den Wert nicht erkannt,
in eigenen Welten verfangen,
manch Grenze übergangen,
hab ich ein Schlachtfeld hinterlassen.

Mein Herz weint vor Kummer.
Doch ich sammle die Tränen
und erschaffe einen See des Mitgefühls.

Ja, ich schenk‘ euch ein Heim,
bette euch in mich ein.
Ihr seid ein Teil von mir
und ich von euch.
Wir sind nicht getrennt – niemals.
Und das, was bleibt – ist Liebe.

Manche Menschen,
berühren mich sehr.
Sie purzeln in mein Leben
wie Geschenke
von Gott höchstpersönlich.
Wir wachsen zusammen,
wir lachen und weinen.
Wohl wissend, dass Veränderung
ein Teil des Lebens ist,
reichen wir uns die Hand
und gehen ein Stück gemeinsam.

Mein Herz weint vor Glück!
Und ich sammle die Tränen –
erschaffe einen See der Dankbarkeit.

Ja, ich schenk‘ euch ein Heim,
bette euch in mich ein.
Ihr seid ein Teil von mir
und ich von euch.
Wir sind nicht getrennt – niemals.

Was immer auch kommt…
Das, was bleibt – ist Liebe

Sein

Es sind niemals die Worte
oder Handlungen eines Anderen,
die uns zutiefst verletzen.

Es sind die Urteile, die wir dadurch
über uns selbst fällen.

Die Gedanken über uns selbst,
über unser Unvermögen,
unsere Fehler,
was wir denken wert zu sein,
zu verdienen,
oder nicht zu verdienen…

Unser Glaube an Hilflosigkeit
ist es, der uns verletzt.
WIR selbst verletzen uns!

Das muss nicht so sein.
Wenn du es nicht mehr willst,
dann hör auf damit.

Mach dir ein Geschenk und
lass es sein.

Lass es einfach sein…