Offene Arme

Offene Arme
halten nichts fest.

Offene Arme
lassen nichts los.

Offene Arme
empfangen,
was jetzt da ist.
Mühelos und
Ausnahmslos.
Einfach, weil es da ist.

Offene Arme
sind wie Flügel,
ohne jemanden,
der bestimmt,
wo die Reise hingeht.

Offene Arme
sind Hingabe.

Offene Arme
müssen nichts tun,
um sich zu befreien.

Offene Arme
sind Freiheit.

Offene Arme
brauchen keine Heilung.

Offene Arme
sind die Heilung.

Offene Arme
fordern keine Liebe.

Offene Arme
sind gelebte Liebe.

Das Licht der Wahrheit

Möge das Licht der Wahrheit
– des wahren Selbst –
– das Licht Gottes –
unsere Herzen erleuchten.

Möge der Liebesfunke des Einen
unser Herz entflammen
und sein Feuer unserer Seele
Wärme und Geborgenheit schenken.

Möge die Stille des Seins
uns einladen in ihr zu verweilen
damit wir erspüren können,
dass der Raum unseres Herzens
die Unendlichkeit umfasst.

Auf das wir mit kindlichem Staunen
und freudig-leuchtenden Augen
unsere UR-eigene Großartigkeit
– unser wahres Zuhause –
wiederentdecken.

Für ein Miteinander,
dass sich Selbst im Anderen erkennt.

Für GemEINSamkeit,
die das Geschenk des Seins
der Wahrheit und Liebe
– der Liebe zur Wahrheit –
in Dankbarkeit und Wertschätzung
empfängt.

Hier.
Jetzt.
In Ewigkeit.
Als Ewigkeit.

Erlaubnis

Ich erlaube dir zu lieben, mein Herz.

Ich erlaube der Liebe in mir zu wachsen,
wie ein junger, zarter Keimling.
Ich erlaube ihr, sich immer weiter auszudehnen –
vom Scheitel bis zur Zehenspitze
und weit darüber hinaus.

Ich erlaube dir zu lieben, mein Herz.

Und es spielt keine Rolle,
was jemand anderer davon hält,
was ein anderer tut oder nicht tut
und ob diese Liebe angenommen,
oder erwidert wird.

Ich erlaube dir zu lieben, mein Herz.

Ohne „wenn – dann“
und ohne „ja, aber“.

Vollkommen
unabhängig
und frei.

Ich erlaube dir zu lieben, mein Herz.

Ich erlaube mir,
in Liebe zu SEIN.

Kompromisslos.

Um meiner Selbst Willen.
Um der Liebe Willen.
Um Gottes Willen.

Du bist Aufmerksamkeit


»Ein Meister der Aufmerksamkeit zu sein heißt, alles so zu erleben, als ob es das erste Mal sei; die Welt durch die gereinigten Pforten der Wahrnehmung zu sehen, wie es der Dichter und Mystiker Blake nannte.« Harry R. Moody

Was bist du ohne Geschichte? Was bist du ohne Beschreibung? Was bist du ohne Willen? Was bist du, bevor ein Ich-Gedanke kommt? Was bist du schon immer gewesen, bevor dich die Person, der Strom an Gedanken, hypnotisiert hat?

Was ist deine wahre Identität, bevor man dir einen Namen und eine Rolle in der Gesellschaft zugeschrieben hat, oder du es selbst getan hast?

Da ist ein Feld, das du bist. Alle Namen sind darin. Alle Gegenstände sind darin. Dein Körper ist darin. Deine Person ist darin. Deine Gefühle sind darin. Deine Gedanken sind darin. Alles, was du gerade sehen und hören kannst, ist darin.

Glaube keinem Gedanken. Nimm eine Position ein, wo weder innen noch außen wichtig ist. Wo du deine Aufmerksamkeit nicht auf bestimmte Dinge, Erscheinungen, Formen oder Energien lenkst. Sei das, was alles mühelos wahrnimmt, innen und außen.

Dafür musst du nichts tun. Dafür musst du alles Tun unterlassen, ohne das Unterlassen zu tun.

Dann bist du einfach, was du bist. Das, was du schon immer warst: Aufmerksamkeit, reines Bewusstsein.

Das passiert ohnehin schon. Ohne Mühe. Wahrnehmung geschieht ohne dein Zutun. Du musst dir dessen nur bewusst werden. Du bist nicht eine Person, die das Leben wahrnimmt. Du bist ein wahrnehmendes Feld, das diesen Moment – jetzt – wo du diese Zeilen liest, vereint. Innen und Außen vereint. Da gibt es keine Trennung zwischen dir und dem Leben, dem Jetzt.

Lass deine Identität fallen, sei dieses Feld und schau, was passiert. Begegne der nackten Wahrheit, ohne zu denken.

Aus der Wahrnehmung des Feldes heraus gibt es kein Innen und kein Außen mehr. Es gibt nur noch das, was gerade geschieht. Ohne Trennung.

Dieses Feld hat keinen Widerstand. Es wählt auch nicht, was es wahrnimmt. Du kannst dem Feld nicht vorschreiben, dass es das Leben, das du mit deinen Augen gerade siehst, einfach aus der Realität herausnimmt. Du kannst die Augen zumachen, aber die Realität bleibt dennoch lebendig.

Das Feld, dein wahres Selbst, nimmt bedingungslos und mühelos einfach den ganzen Moment wahr. Und während in diesem Moment bestimmte Formen und Bewegungen existieren, ist das Feld selbst immer das gleiche. Es ändert sich nie, denn es ist die ewige Quelle der Aufmerksamkeit, in der alle Formen, Bewegungen und Veränderungen geschehen. Das ist dein wahres Selbst: das wahrnehmende Feld, die Quelle der Aufmerksamkeit. Du bist unsichtbar, ohne Form, immateriell.

Prüfe das.

——————————–
Hinweis Nr. 11 aus dem E-Book „SEE“
Spiritualität, Erleuchtung, Erwachen
Wie man die Essenz des Seins erkennt
von Anssi Antila

ANSSI – Spiritueller Lehrer
www.anssi.guru

Mein Herz ist mein König

Mein Herz
kennt die Wahrheit.

Ich stelle die Frage,
mein Herz gibt die Antwort:
Öffnung, Ausdehnung, Weitung
Neutralität oder
Verschließen, Verengung, Kontraktion.

Es ist ganz einfach.
Unmissverständlich.
Wichtig ist nur,
inne zu halten und
wirklich hinzuspüren.

Mein Herz weiß, was mir gut tut
und was nicht.
Es weiß, was ich tun oder lassen soll.
Es weiß, was mir Freude macht,
oder was gerade nicht stimmig ist.
Es führt mich an die richtigen Orte
zu den richtigen Menschen
zum exakt richtigen Zeitpunkt.

Mein Herz ist mein König.
Es allein trifft die Entscheidungen.
Ich folge ihm
mit größtmöglicher Hingabe
und Kompromisslosigkeit.

Es belohnt mich,
mit wachsender Offenheit,
wachsender Stärke,
wachsender Liebesfähigkeit,
wachsender Lebensfreude,
wachsender Kreativität,
Synchronisationen…

Es zeigt mir wie tief verwoben
es mit allen Herzen ist.

Gott ist der Komponist
einer unendlichen Symphonie.
Das Herz ist unser Dirigent
und wir sind die Musiker
im großartigen Orchester
des Universums.

Die Wunde

Immer dann, wenn
meine Wunde berührt wird,
fühle ich wie sie sich,
wie durch Zauberhand,
noch weiter öffnet.

Bewusstheit fließt ein
und das Licht meines
wahren Wesens leuchtet
noch heller als zuvor.

Dieses „in Kontakt sein“ mit dem
menschlichen Traum(a),
lässt eine zutiefst verletzliche
Saite in mir klingen.

Da ist Schmerz fühlbar,
aber auch vibrierende Lebendigkeit
und unendliche Liebe.

Diese Wunde ist ein Tor.

Sie ist nicht da,
um zu heilen und
sich zu verschließen.

Sie ist da,
um sich und mich
immer weiter und weiter
für Gott zu öffnen.

Sie ist da,
um mich vertrauensvoll,
in Demut und Hingabe
in sie hinein zu versenken.

Sie ist da,
um sie immer tiefer
zu durchleuchten
und immer tiefer
selbst durchleuchtet
zu werden.

Bis hier und jetzt
innen und außen verschwindet
und nichts anderes übrig bleibt
als die bewusste Verkörperung
von lebendiger Offenheit
und göttlicher Liebe.

Magie des Augenblicks

Und dann ist da dieser Ort,
an dem ich mich, wie ein Kind
gebettet ins weiche Gras,
fallen lassen kann.

Leise Tränen betrauern
den scheinbaren Verlust der Magie
durch die trennende Kraft der Worte,
der Definitionen und des Wissens.

Der Körper zittert und bebt,
doch das sehnsuchtsvolle Herz
entspannt sich mit jedem Atemzug
tiefer in sich selbst hinein.
Es öffnet sich in seiner
zarten Verletzlichkeit
wie eine seltene Blume
welche sich dem Leben
demütig darbietet.

Und plötzlich ist sie wieder da:
Die Magie des Augen-Blicks.
Sie tanzt mit den sanften Wellen am Ufer,
glitzert in den Blättern der Bäume,
fliegt mit den Libellen,
malt mit den Wolken,
singt mit den Vögeln,
plätschert an den Steinen,
tönt im steten Fall des Wassers,
streichelt mich mit einem
zartduftenden Windhauch…

Sie ist da…
Überall.
Hier und Jetzt.
In mir und um mich herum.
Immer vereint mit dem
vibrierenden Puls
der lebendig fühlenden
Wahrnehmung, die ich bin
atme ich sie und sie
atmet mich.

Es gibt nichts zu tun.
Es gibt nichts zu werden.
Nur still schauend und
offen lauschend,
den Zauber geschehen zu lassen.

Naare‘iaa

Sinnlich
Lustvoll
Liebe
Sein

Hier und Jetzt
in mich hinein sinkend
den Körper fühlen
den Energien folgen
Bewegung spüren
mich treiben lassen
mich hingeben
berührt werden
und dich berühren
auf jeder Ebene
umschmeichelnd zärtlich
fest und kraftvoll
mit allen Sinnen genießend
Leben zum Ausdruck bringen
mich führen lassen
mit ihm tanzen
achtsam
langsam
sinnlich erotisch
wild und extatisch
spielerisch
kreativ
vollkommen
hemmungslos
tief atmend
den festen Herzschlag wahrnehmen
in jeder Zelle
von Lust durchdrungen
mich durch sie hindurch öffnen
alles auskostend
noch tiefer eintauchen
langsam entspannend
die Liebe entdecken
sie empfangen
sie dir schenken
in deine Augen blickend
die Tiefe Stille erkennen
mich erinnern
dich erinnern
an das was da IST
hinter allem
formlos
zeitlos
Alles und Nichts
sterben lassen
mit vollem Bewusstsein
immer und immer wieder
sinnlich sein
lustvoll sein
Liebe sein
unendlich
lebendig SEIN.

Über Naare’iaa
Naare’iaa auf Facebook
Naare’iaa auf Youtube
Presence Soul Sound – intuitiver Gesang aus dem Augenblick

 

Foto © www.soulfoto.com / Xaver Lahmer

AufWachTraum

Das Gefühl der Trennung
von etwas, das dir unendlich
weit entfernt oder sogar
unerreichbar erscheint
ist deine schmerzvollste Wunde
und dein tiefstes Trauma.

Immer wieder haderst und
zweifelst du an dir und dem Leben.
Fühlst dich verloren,
alleingelassen und
wirst beherrscht und gesteuert
von Gefühlen der Angst, Wut und
Trauer die dich aus deiner Vergangenheit
bis in deine Gegenwart zu verfolgen scheinen.

In deiner Verzweiflung strebst du,
bewusst oder unbewusst,
nach allem und jedem, dass dich
deinen Schmerz vergessen und dich
für kurze Zeit „besser“ fühlen lässt.

Du spürst einen Mangel an Leben,
Frieden, Stille, Freude, Liebe
und versuchst diesen Mangel
mit allen Mitteln zu stillen.
Doch es klappt nicht.
Deine Sehnsucht wird nie
wirklich gestillt.
Denn dieser „Mangel“
ist nicht die Wahrheit.

Etwas Echtes, kann nie von
etwas Unechtem erfüllt werden.

Irgendwann kannst du erkennen,
dass der Glaube, es ginge dir um die
Dinge, Situationen oder Menschen,
die dich glücklich machen (sollen),
ein Irrglaube ist.
Und tief in dir weißt du auch,
dass dieser Albtraum nicht die
Wahrheit sein kann!

Doch egal wo du in deiner Reise
durch die Hölle deines Albtraum(a)s
gerade stehst –
alles ist genauso richtig, wie es ist.
Es ist Teil deines Spiels,
denn es ist Teil deiner Erfahrung.
Du verlierst dich
um dich wieder zu finden…

Deine Suche – deine Sucht
ist nicht umsonst.
Ganz im Gegenteil!
Was in Wahrheit geschieht ist,
dass all die Gefühle nach denen
du dich sehnst, dich an dich selbst
– an deine Essenz –
erinnern.

Daran, dass du
Stille, Frieden, Freude, Lebendigkeit
und Liebe BIST.

Es ist dein natürlicher
SEINS-Zustand.

Dieser Zustand ist immer
– unabhängig und bedingungslos –
DA und kann niemals
verloren gehen.

Immer, wenn du gegen dich
und das Leben kämpfst,
Widerstand leistest,
dich ihm entgegensetzt
oder es/dich und deinen
momentanen Zustand
verändern willst,
überdeckst du,
leugnest du,
oder hast du
deine Essenz
vergessen.

Du verlierst dich immer wieder
und wieder in der Zeit.
Machst dir Gedanken über die Zukunft
oder die Vergangenheit.

Doch Leben existiert nicht
in der vom Verstand
konstruierten Zeit.
Leben IST immer JETZT
und so werden dich
die Gefühle von Ohnmacht,
Angst, Wut und Trauer
immer wieder und wieder,
zuverlässig,
an deine Abtrennung vom Leben
– von dir Selbst – erinnern.
Bis all deine Strategien
dir nicht mehr helfen
und du bereit bist, aufzugeben.
Dich diesem Moment,
so wie er JETZT gerade ist
hinzugeben.

Deine Aufgabe
– das Sterben all deiner Lügen
über dich selbst –
öffnet und weitet
einen Raum in dir
in den du dich immer
wieder und wieder
fallen lassen kannst.

Die Essenz deines Wesens
hält und erlöst all deine Ängste.

Erfüllt von Frieden
und heilsamer Stille
fühlst du tiefe Liebe,
die alles umfasst und eine
lebendige Freude,
die sich spielend
erfahren möchte.

All diese Dinge,
Menschen und Situationen
nach denen du dich immer
so sehr gesehnt hast,
können dir nie etwas hinzufügen.
Denn du trägst bereits
ALL DAS in dir –
mehr noch…
Du BIST ES!
In diesem Augenblick
der ewig ist.

Du spürst – mit allen Sinnen –
die stille, friedlich- liebe- und freudevolle,
lebendige Essenz in Allem und Jedem.
Du lebst und verkörperst sie!

Indem du diesen Gefühlen
immer mehr und mehr Raum gibst,
dich von ihnen führen lässt
und sie dadurch immer
tiefer in deine Erfahrung integrierst
entfaltet sich dein LebensTraum
auf ungeahnte Art und Weise.

JA –
das Leben, das du selbst bist
gibt dir Raum um zu träumen
und es schenkt dir die Möglichkeit,
einen Traum zu träumen,
den du dir nie erträumen
oder wünschen könntest
aber nachdem du dich
Zeit deines schlafenden Lebens
immer schon zutiefst gesehnt
und ihn manchmal vielleicht auch
erahnen konntest.

Du „weißt“ nun tief in dir,
dass dir nichts geschehen kann
wenn du stirbst.

Denn du träumst – wach –
den Traum eines unsterblichen
Träumers.

Gemeinsam AllEin

Immer dann,
wenn ich sehnsüchtig um mich blicke
und mich frage,
wo du denn nun bist,
du Mann meiner Träume und
Vater meiner ungeborenen Kinder –
erinnere mich daran,
dass ich dich bereits gefunden habe.

Aufmerksam lauscht du meinen Worten
frei von jedem Urteil
bist für mich da in deiner Präsenz.
Führst mich durch manch stürmische Zeiten
zurück auf das einzig sichere Terrain –
zurück in diesen Augenblick.
In deiner liebevollen Stärke
ermutigst du mich, Neues zu wagen und
meine Zweifel zu hinterfragen.
Du lüftest die Schleier
durchblickst den Schein
und öffnest mir damit den Raum
um ganz “ich selbst“ zu sein.

Immer dann,
wenn ich mich frage,
ob ich dich jemals unter meinem Herzen trage –
Schöpfung der Liebe,
Kind meines Fleisch und Blutes –
erinnere mich daran,
dass du bereits hier bist
und schon immer warst.

Denn du bist das freudige Lachen
beim Sprung über Regenpfützen –
das berührte Staunen
beim Anblick eines Sonnenunterganges
und die vertrauensvolle Offenherzigkeit
in Begegnung mit Anderen.
Du bist der Drang zu spielen und zu lernen –
bist pure Kreativität.
Bedingungslos frei,
gedankenlos fühlend
eins mit dem Leben
unschuldig und rein –
bist du – geliebtes Kind in mir –
mein ungehemmtes, natürliches Sein.

… Und immer dann
wenn ich mich frage
ob ich jemals Geliebte
und Mutter sein werde –
erinnert mich daran,
dass ich das bereits bin
und täglich lebe.

In jedem Augenblick,
in dem ich mich öffne für all das,
was jetzt da ist.
Indem ich bereit bin zu fühlen,
bereit bin zu geben
und bereit bin zu empfangen,
was immer es ist,
das zu mir kommen möchte.
Erfühlend den Augenblick
geh ich mit dem Leben
Schritt für Schritt.
Mit stiller Geborgenheit
und Liebe erfülle ich den Raum
begleite meine Kinder durch den Traum.
Ich halte und nähre sie –
geb‘ ihnen alles was es braucht
und betrachte wohlwollend
und zärtlich, was durch sie
in meinem Fühlen auftaucht.
Ich weiß – nun kann uns nichts mehr trennen
wir können nur noch tiefer erkennen.

Ihr seid in meinem Herzen daheim.
Wir sind für immer gemeinsam AllEin.