Du bist Aufmerksamkeit


»Ein Meister der Aufmerksamkeit zu sein heißt, alles so zu erleben, als ob es das erste Mal sei; die Welt durch die gereinigten Pforten der Wahrnehmung zu sehen, wie es der Dichter und Mystiker Blake nannte.« Harry R. Moody

Was bist du ohne Geschichte? Was bist du ohne Beschreibung? Was bist du ohne Willen? Was bist du, bevor ein Ich-Gedanke kommt? Was bist du schon immer gewesen, bevor dich die Person, der Strom an Gedanken, hypnotisiert hat?

Was ist deine wahre Identität, bevor man dir einen Namen und eine Rolle in der Gesellschaft zugeschrieben hat, oder du es selbst getan hast?

Da ist ein Feld, das du bist. Alle Namen sind darin. Alle Gegenstände sind darin. Dein Körper ist darin. Deine Person ist darin. Deine Gefühle sind darin. Deine Gedanken sind darin. Alles, was du gerade sehen und hören kannst, ist darin.

Glaube keinem Gedanken. Nimm eine Position ein, wo weder innen noch außen wichtig ist. Wo du deine Aufmerksamkeit nicht auf bestimmte Dinge, Erscheinungen, Formen oder Energien lenkst. Sei das, was alles mühelos wahrnimmt, innen und außen.

Dafür musst du nichts tun. Dafür musst du alles Tun unterlassen, ohne das Unterlassen zu tun.

Dann bist du einfach, was du bist. Das, was du schon immer warst: Aufmerksamkeit, reines Bewusstsein.

Das passiert ohnehin schon. Ohne Mühe. Wahrnehmung geschieht ohne dein Zutun. Du musst dir dessen nur bewusst werden. Du bist nicht eine Person, die das Leben wahrnimmt. Du bist ein wahrnehmendes Feld, das diesen Moment – jetzt – wo du diese Zeilen liest, vereint. Innen und Außen vereint. Da gibt es keine Trennung zwischen dir und dem Leben, dem Jetzt.

Lass deine Identität fallen, sei dieses Feld und schau, was passiert. Begegne der nackten Wahrheit, ohne zu denken.

Aus der Wahrnehmung des Feldes heraus gibt es kein Innen und kein Außen mehr. Es gibt nur noch das, was gerade geschieht. Ohne Trennung.

Dieses Feld hat keinen Widerstand. Es wählt auch nicht, was es wahrnimmt. Du kannst dem Feld nicht vorschreiben, dass es das Leben, das du mit deinen Augen gerade siehst, einfach aus der Realität herausnimmt. Du kannst die Augen zumachen, aber die Realität bleibt dennoch lebendig.

Das Feld, dein wahres Selbst, nimmt bedingungslos und mühelos einfach den ganzen Moment wahr. Und während in diesem Moment bestimmte Formen und Bewegungen existieren, ist das Feld selbst immer das gleiche. Es ändert sich nie, denn es ist die ewige Quelle der Aufmerksamkeit, in der alle Formen, Bewegungen und Veränderungen geschehen. Das ist dein wahres Selbst: das wahrnehmende Feld, die Quelle der Aufmerksamkeit. Du bist unsichtbar, ohne Form, immateriell.

Prüfe das.

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Hinweis Nr. 11 aus dem E-Book „SEE“
Spiritualität, Erleuchtung, Erwachen
Wie man die Essenz des Seins erkennt
von Anssi Antila

ANSSI – Spiritueller Lehrer
www.anssi.guru

Mein Herz ist mein König

Mein Herz
kennt die Wahrheit.

Ich stelle die Frage,
mein Herz gibt die Antwort:
Öffnung, Ausdehnung, Weitung
Neutralität oder
Verschließen, Verengung, Kontraktion.

Es ist ganz einfach.
Unmissverständlich.
Wichtig ist nur,
inne zu halten und
wirklich hinzuspüren.

Mein Herz weiß, was mir gut tut
und was nicht.
Es weiß, was ich tun oder lassen soll.
Es weiß, was mir Freude macht,
oder was gerade nicht stimmig ist.
Es führt mich an die richtigen Orte
zu den richtigen Menschen
zum exakt richtigen Zeitpunkt.

Mein Herz ist mein König.
Es allein trifft die Entscheidungen.
Ich folge ihm
mit größtmöglicher Hingabe
und Kompromisslosigkeit.

Es belohnt mich,
mit wachsender Offenheit,
wachsender Stärke,
wachsender Liebesfähigkeit,
wachsender Lebensfreude,
wachsender Kreativität,
Synchronisationen…

Es zeigt mir wie tief verwoben
es mit allen Herzen ist.

Gott ist der Komponist
einer unendlichen Symphonie.
Das Herz ist unser Dirigent
und wir sind die Musiker
im großartigen Orchester
des Universums.

Mein geliebtes Herz…

Ich weiß, ich war lange nicht so präsent bei dir,
wie ich es nun bin, aber bitte glaub mir
dass ich niemals wirklich weg war.
Egal wie sehr es weh tat und
wie allein gelassen du dich gefühlt hast –
ich war immer bei dir.
Gemeinsam haben wir alles geschafft.
Erinnere dich.

Es tut mir leid, dass ich Leid erschuf.
Es tut mir leid, dass ich dich nicht so sehen konnte, wie du wirklich bist.

Ich sehe deinen Schmerz.
Ich kann ihn fühlen!
Dieser Schmerz ist ein Segen.
Er hat mich zu dir geführt,
er zeigt mir, wenn ich mich von dir entferne
und er zeigt mir, wo du meine Liebe
und Aufmerksamkeit am meisten brauchst.
Denn hinter deiner zarten Verletzlichkeit,
wartet unendliche Kraft und Stärke darauf
befreit zu Sein.

Ich sehe dich, mein Herz!
Du bist wunderschön…

In dir ist so viel mehr, als dir jemals
jemand geben oder nehmen könnte.

Du bist das Wichtigste
in meinem Leben, mein Herz!
Wir SIND das Leben.
Und wohin auch immer du mich führen magst – werde ich dir folgen.

Auch wenn es noch so schwierig scheint,
möchte ich tun, was dich Leuchten lässt
und unterlassen, was dein Strahlen trübt.

Alles, was ich möchte ist,
dass du glücklich bist.
Dass wir gemeinsam glücklich sind!

Du hast es verdient, dass ich bei dir bin!
Du hast es verdient, geliebt zu sein!
Mehr als alles Andere!
Daran gibt es keinen Zweifel.

Und glaube mir, wenn ich dir sage,
dass du niemals allein bist oder warst.
Dass du niemals getrennt bist,
von den Herzen Anderer.
Denn wir ALLE sind
EIN Herz und EINE Seele.

Mein geliebtes Herz,
mich für dich zu öffnen
und dich in mir zu spüren
ist das Schönste,
das ich jemals erfahren durfte.
Ich werde dich niemals verlassen.
Das ist gar nicht möglich.
Ja… Es ist unmöglich.

Du und Ich –
wir gehören zusammen.
Zusammen sind wir ein Segen.
Zusammen sind wir sind die Liebe.

Ich liebe dich, mein Herz!
Ich liebe dich, mein Herz!
Ja! Ich liebe dich, mein Herz…

In tiefer Dankbarkeit –
Jetzt und in Ewigkeit.

Deine Gabrielle

Die Wunde

Immer dann, wenn
meine Wunde berührt wird,
fühle ich wie sie sich,
wie durch Zauberhand,
noch weiter öffnet.

Bewusstheit fließt ein
und das Licht meines
wahren Wesens leuchtet
noch heller als zuvor.

Dieses „in Kontakt sein“ mit dem
menschlichen Traum(a),
lässt eine zutiefst verletzliche
Saite in mir klingen.

Da ist Schmerz fühlbar,
aber auch vibrierende Lebendigkeit
und unendliche Liebe.

Diese Wunde ist ein Tor.

Sie ist nicht da,
um zu heilen und
sich zu verschließen.

Sie ist da,
um sich und mich
immer weiter und weiter
für Gott zu öffnen.

Sie ist da,
um mich vertrauensvoll,
in Demut und Hingabe
in sie hinein zu versenken.

Sie ist da,
um sie immer tiefer
zu durchleuchten
und immer tiefer
selbst durchleuchtet
zu werden.

Bis hier und jetzt
innen und außen verschwindet
und nichts anderes übrig bleibt
als die bewusste Verkörperung
von lebendiger Offenheit
und göttlicher Liebe.

Magie des Augenblicks

Und dann ist da dieser Ort,
an dem ich mich, wie ein Kind
gebettet ins weiche Gras,
fallen lassen kann.

Leise Tränen betrauern
den scheinbaren Verlust der Magie
durch die trennende Kraft der Worte,
der Definitionen und des Wissens.

Der Körper zittert und bebt,
doch das sehnsuchtsvolle Herz
entspannt sich mit jedem Atemzug
tiefer in sich selbst hinein.
Es öffnet sich in seiner
zarten Verletzlichkeit
wie eine seltene Blume
welche sich dem Leben
demütig darbietet.

Und plötzlich ist sie wieder da:
Die Magie des Augen-Blicks.
Sie tanzt mit den sanften Wellen am Ufer,
glitzert in den Blättern der Bäume,
fliegt mit den Libellen,
malt mit den Wolken,
singt mit den Vögeln,
plätschert an den Steinen,
tönt im steten Fall des Wassers,
streichelt mich mit einem
zartduftenden Windhauch…

Sie ist da…
Überall.
Hier und Jetzt.
In mir und um mich herum.
Immer vereint mit dem
vibrierenden Puls
der lebendig fühlenden
Wahrnehmung, die ich bin
atme ich sie und sie
atmet mich.

Es gibt nichts zu tun.
Es gibt nichts zu werden.
Nur still schauend und
offen lauschend,
den Zauber geschehen zu lassen.

Meine Gefühle

Deine Gefühle sind für dich da, nicht gegen dich.
(Stefan Hiene)

Es sickert immer tiefer was es wirklich bedeutet, dass alle meine Gefühle für mich da sind. Nicht nur die negativen sondern auch die positiven.

Wenn ich Dankbarkeit & Liebe fühle  (wie ich hier in meinem Post auf Facebook für Stefan ausgedrückt habe https://www.facebook.com/gabriele.loukotka/posts/2164670540215604) dann sind das meine Gefühle. Egal wer in mir Gefühle auslöst oder wodurch – und egal was ich auch sage, in welche Worte ich das packe – der andere wird niemals genau diese Gefühle fühlen. Ich versuche sie im Anderen auszulösen. Aber es wird mir nie wirklich gelingen. Es kann nicht das Selbe sein. Ganz klar.

Ich bemerke das momentan auch umgekehrt, wenn andere mir gegenüber ihre Dankbarkeit und Liebe ausdrücken. Manchmal ist es schön und ein anderes Mal berührt es mich fast gar nicht. Dann denk ich mir dass irgendwas mit mir nicht stimmt. Blödsinn… Ich kann nicht fühlen, was der andere fühlt. Und das ist auch nicht meine Aufgabe. Ich fühle, was ich fühle. Meine Gefühle sind für mich da. Die Gefühle anderer, sind für die anderen da.

Meistens projeziere ich meine Gefühle auf andere, weil ich glaube, dass ich ihre Intensität nicht aushalten kann, oder gar nicht an die Möglichkeit denke sie ganz in mir selbst zu fühlen ohne sie dem andren, manchmal sogar reflexartig rüberzuwerfen, weil ich es einfach nicht anders gewohnt bin.

Ich übe. Spiele damit und beobachte, was es mit mir macht sie auszudrücken – oder sie zu mir zu nehmen.

Aber wenn ich das tu… Wenn ich sie ganz in mir fühle. Sie ganz nah an mich heranlasse, ganz intim bin damit, sie in mich aufnehme und mich wirklich selbst davon berühren lasse… DAS ist etwas, das mir niemand anderer jemals geben kann. Diese Nähe – diese intime Berührung… Sie erfüllt mich mit purer Liebe und Dankbarkeit, die ich für mich selbst empfinde. Für das wer und was ich bin und mir erlaube zu sein.

#aufwachmedizin #4 #meinegefühle

Unendlich nah

Wie oft hab ich mir schon gesagt „Ich fühle meine Gefühle“, „Ich nehme meine Gefühle an“, „Ich umarme meine Gefühle“ oder auch „Ich nehme meine Gefühle in Liebe (aus meiner Essenz) wahr“ und dennoch bleibt da eine gewisse Distanz. „Ich und mein Gefühl“… Und dieses „Ich“ macht etwas mit dem Gefühl. Bewusst oder unbewusst mit dem Hintergedanken, es zu verändern, zu transformieren oder zu verbessern.

Nun bemerke ich, wie sich etwas in mir verändert. Ich bemerke, wie diese Distanz fällt. Es ist schwer zu beschreiben und jeder Versuch kann nur ein Versuch bleiben und nicht das, was wirklich geschieht.

Es ist…. Wie ein immer tieferes mich hinein entspannen – mich hineinfallen lassen in ein Gefühl. Und ich meine nicht das, was mit dem Gefühl verbunden ist – die Geschichte die dran hängt oder den Namen, den ich diesem Gefühl gebe.

„Sobald ein Gefühl einen Namen hat, ist es kein Gefühl mehr, sondern ein Gedanke. Ignoriere den Gedanken. Fühle das Gefühl.“ Stefan Hiene

Das Gefühl als Körperempfindung…

Ich nehme wahr, das ich dieses Körpergefühl näher an mich ran lasse. Immer näher und näher. Es kommt mir so nah, dass es mich wirklich berührt… Das ist nicht schmerzhaft oder unangenehm. Denn zu sagen, dass es schmerzt ist immer noch eine Beschreibung. Schutzmechanismen oder Widerstände lösen sich auf. Die Distanz fällt und ich nehm das Gefühl in mich auf… Verschmelze damit…

Bis auch das verschwindet und nur noch Körperwahrnehmung übrig bleibt… Da ist kein „Ich fühle“ mehr, sondern nur noch pures Gefühl sein…

Gleichzeitig nehm ich wahr, dass sobald diese Wahrnehmung da ist, tiefe Liebe, Güte und Frieden einzieht – als würde sich ein Raum in mir öffnen…. Und gleichzeitig ist da kein Raum… Nur dieses DA Sein, mit dem, was da ist. Auch der Frieden, die Liebe und Güte ziehen nicht ein, sondern sind bereits da. „Ich“ habe mich nur davon distanziert. Das ist die Natur des „Ichs“…

Wie oft dachte ich schon ich wüsste wovon ich rede… Doch das ist nicht die Wahrheit und wird es wohl nie sein. Es geht immer noch tiefer und tiefer. Weiter und weiter. Näher und näher…

Unendlich tief…
Unendlich weit…
Unendlich nah…

❤️

#aufwachmedizin #3 #fühlen

Das, was du bist

Manchmal scheint es, als gäbe es soetwas wie eine unsichtbare Wand zwischen dir und dem Leben. Eine Wand, die gleichzeitig auch dich selbst verschließt und Aufgrund dieser Verschlossenheit fühlst du „Unwohlsein“.

Dieses Unwohlsein bzw. diese Wand kann sehr subtil sein und wird oft auch gar nicht bemerkt. Doch selbst wenn sie dir sehr offensichtlich ist, kannst du sie nicht mit Willenskraft überwinden. In deiner Unwissenheit und Verzweiflung versuchst du stattdessen das, was innerhalb dieser Mauer ist zu verändern.

Der Schlüssel liegt jedoch allein in deinem Sein.
Und vor Allem, in deinem „Dich so Sein lassen“.

In deiner Bereitschaft dich sein zu lassen und zu fühlen, was in dir gerade stattfindet löst sich auch dein Festhalten an einer Identität, die im Grunde nur ein Konstrukt des Verstandes ist und nicht wirklich existiert. Das für wahr zu halten und fest zu halten, was nicht wahr ist, trennt dich von der wahrhaftigen Wirklichkeit.

Doch das bedeutet nicht, dass es keine Identität geben darf oder das du etwas loslassen und etwas anderes erreichen musst. Alles darf sein, weil es ist! Nur deine Wahrnehmung davon verändert sich.

In jedem Moment, in dem Identität abfällt, fallen auch Erinnerungen und Gedanken an Vergangenheit oder Zukunft ab. Die Wand, dein Unwohlsein und somit die Trennung zwischen dir und dem Leben verschwindet wie von Zauberhand.

Du bist Nichts. Und du bist Leben. Du bist „das Alles“.

Anstatt, wie gewohnt, mir einer gewissen Distanz an allem vorbei zu sehen, weil der Verstand es durch Erinnerungen und Interpretation filtert, kommt dir „das Alles“ wieder ungewöhnlich nahe. Aus diesem Bewusstsein – aus den Augen eines Kindes – in die Welt zu schauen ist, als würdest du etwas zum ersten Mal betrachten. Du musst nicht in andere Länder reisen um Neues zu sehen und um ein Gefühl von Abenteuer zu fühlen. Das Abenteuer ist bereits und immer schon hier! Du bist nur daran gewöhnt, es zu übersehen.

Schaust du, ohne Erinnerung – ohne dir ein Bild zu machen – bemerkst du das das, was du siehst von einer Lebendigkeit, Reinheit, Frische und Schönheit durchtränkt ist, die vollkommen unabhängig davon ist, WAS du siehst. Die Weite und Offenheit die du bist, umschließt alles in einer unausprechlichen Liebe und Güte, die kein Urteil jemals beeinträchtigen kann.

Gedanken und Urteile kommen…. und du nimmst sie wahr. Du kannst damit spielen oder sie ignorieren. Doch du BIST das nicht.

„Das, was du bist, ist soviel großartiger als das, was du denkst das du bist.“ (Stefan Hiene)

Das, was du bist ist unberührt.

Das, was du bist, ist pure Berührung.

Berührung, die niemals endet….

#aufwachmedizin #2 #zenmedizin #daswasdubist

Bist du bereit?

#aufwachmedizin #zenmedizin #bistdubereit

Willst du erfolgreich werden?
Deine Berufung leben?
Den Mann deiner Träume?
Eine eigene Familie?
Ein Haus am Strand?
Finanziellen Überfluss oder zumindest genug Geld?
Diese oder jene Ausbildung?
Erleuchtung erlangen?
Oder einfach nur MEHR vom Leben?
Willst du wissen wie du all das erreichen kannst?

Vergiss es einfach.
Sei stattdessen zu 100% bereit all das,
was du willst – nicht zu haben.
(Vielleicht sogar niemals! )

Dein Wollen/Wünschen/Hoffen und Sehnen
dient dir als Hinweisschild.

Es zeigt dir, wo du NICHT hinschauen willst.

Es zeigt dir, dass es etwas gibt,
was für dich JETZT nicht passt.
(Also eigentlich ist es ja schon ganz okay, wie es ist – aber es könnte doch noch ein bisschen besser sein!)

Es zeigt dir etwas, dass sich verändern muss oder sollte, damit es dir besser oder (endlich) gut geht.

Es zeigt dir Gefühle, die du überspringen willst.

Gefühle, die jetzt da sind, aber die du nicht bereit bist, zu fühlen. Du willst lieber einen anderen Moment – eine andere Situation – eine andere Erfahrung.

Wenn du dich schon jetzt nicht zu 100% auf diesen Moment einlassen kannst – glaubst du wirklich, dass du dich dann auf den Moment, wenn die gewünschte Erfahrung eintritt, wirklich einlassen kannst? Glaubst du, dass du dann glücklich und zufrieden bist? Oder ist es wahrscheinlicher, dass andere Wünsche und Ziele aufkommen? Wie war es bisher bei dir? Was sagt dir deine Erfahrung?

„Solange du etwas willst, bist du noch nicht bereit dafür.“ (Stefan Hiene)

Solange du erfolgreich werden willst – bist du nicht bereit die Gefühle zu fühlen, die für dich bedeuten „nicht erfolgreich“ zu sein.

Solange du den Traummann ersehnst – bist du nicht bereit dich wirklich zu 100% darauf einzulassen, wie es ist, ihn nicht an deiner Seite zu haben.

Solange du eine Ausbildung machen willst – und es aus welchen Gründen auch immer hinausschiebst anstatt es einfach zu MACHEN oder bereits zu leben – solange bist du noch nicht bereit dazu.

Du bist bereit, wenn du es machst.
Du bist bereit, wenn du es jetzt schon lebst!
Du bist bereit, wenn es mühelos (und vermutlich auch unerwartet) zu dir kommt.

Und die Zeit bevor du bereit bist kannst du als
deine Vor-bereit-ungszeit betrachten!

Es ist die Zeit, um all das zu fühlen was JETZT HIER ist.

Nur so durchbrichst du den Kreislauf deiner ewigen Flucht vor diesen Moment – vor deinen Gefühlen und vor dir Selbst – in eine Zukunft, die nicht existiert und niemals existieren wird.

Du kannst diesen Schritt überspringen und versuchen deine Ziele zu erreichen. (Meistens ist das mit großer „Willensstärke“ und Anstrengung verbunden…)

Aber du wirst deine Gefühle nicht wirklich überspringen können – so sehr du es auch willst. Es funktioniert nicht.

Sie werden wieder und wieder kommen – in anderer Form – bis du bereit bist sie zu fühlen und ihnen Raum zur Entwicklung und Entfaltung zu geben.

Die Entwicklung und Entfaltung geschieht zuerst IN dir – und erst danach authentisch und mühelos – im Äußeren.

PS: Gönn dir in deiner Vor-bereit-ungszeit auch die schönen Gefühle der Freude und des Glücks, die deine Visionen, Ziele und Wünsche begleiten… Jedoch ohne die Bedingung daran zu knüpfen, dass du es bekommst oder es eintritt wie du es dir vorstellst (was mit sehr großer Wahrscheinlichkeit sowieso nicht der Fall sein wird!).

Wenn deine Ziele, Träume und Wünsche JETZT ein Gefühl der Freude auslösen – dann erlaub dir JETZT diese Freude zu fühlen. Manchmal geht es auch NUR darum diese Gefühle bedingungslos zu fühlen und wir denken nur, dass wir das Gewünschte auch erreichen, umsetzen oder bekommen wollen/sollen/müssten.

Wenn du merkst dass das Gefühl der Freude kippt und anfängst dich schlecht zu fühlen, bist du in die Zeit- und Bedingungsfalle getappt. Das ist nicht schlimm – nur gewohnt. Der einzige, der daraus ein Drama macht ist ein Verstand, der etwas will. Also – zurück an den Start und in diesen Moment. )

Gleichzeitig nährst du dich durch das bedingungslose Fühlen selbst mit deinen Wunschgefühlen. Das, was du damit verbindest verliert immer mehr an Wichtigkeit und du gibst dem Leben die Möglichkeit dir diese Gefühle auch in anderen Formen und Erscheinungen widerzuspiegeln und zukommen zu lassen.

PPS: Du kannst das Ganze auch bei kleineren Wünschen oder Zielen beobachten, erforschen und damit spielen.



PPPS: Jaaaaa – ich schreib ne #aufwachmedizin bzw. nenn sie so. Beinhart noch bevor ich die „IntensivEntbildung zur Aufwachmedizinerin“ absolviert habe und ohne Erlaubnis oder Einverständniserklärung.

Wenn dich das auch interessiert dann schau mal unter: http://aufwachmediziner.de

Wenn du überhaupt keine Ahnung hast wovon ich rede kannst du dir den hier mal zu Gemüte führen: www.stefanhiene.de

Naare‘iaa

Sinnlich
Lustvoll
Liebe
Sein

Hier und Jetzt
in mich hinein sinkend
den Körper fühlen
den Energien folgen
Bewegung spüren
mich treiben lassen
mich hingeben
berührt werden
und dich berühren
auf jeder Ebene
umschmeichelnd zärtlich
fest und kraftvoll
mit allen Sinnen genießend
Leben zum Ausdruck bringen
mich führen lassen
mit ihm tanzen
achtsam
langsam
sinnlich erotisch
wild und extatisch
spielerisch
kreativ
vollkommen
hemmungslos
tief atmend
den festen Herzschlag wahrnehmen
in jeder Zelle
von Lust durchdrungen
mich durch sie hindurch öffnen
alles auskostend
noch tiefer eintauchen
langsam entspannend
die Liebe entdecken
sie empfangen
sie dir schenken
in deine Augen blickend
die Tiefe Stille erkennen
mich erinnern
dich erinnern
an das was da IST
hinter allem
formlos
zeitlos
Alles und Nichts
sterben lassen
mit vollem Bewusstsein
immer und immer wieder
sinnlich sein
lustvoll sein
Liebe sein
unendlich
lebendig SEIN.

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Presence Soul Sound – intuitiver Gesang aus dem Augenblick

 

Foto © www.soulfoto.com / Xaver Lahmer