Selbstbetrug

Manchmal, wenn man seinem Herzen NICHT folgt – ihm NICHT die höchste Priorität zugesteht – ist das zwar nicht die beste Wahl, aber es muss nicht grundsätzlich „falsch“ sein.

Denn wenn man das tiefe Bedürfnis nach Wahrheit in sich trägt, die Projektionen zurücknimmt und die Verantwortung für das Geschehene übernimmt wird man den Schmerz, die Scham und Schuld den dieser „Selbstbetrug“ auslöst, (vielleicht zum ersten Mal) ganz bewusst fühlen.

Es wird klar, dass DAS nicht zum ersten Mal geschehen ist…

Der Fehler ist eine Erinnerung an unzählige Male des Betrugs am eigenen Herzen. Das tut verdammt weh, aber es ist ein Geschenk! Eine Chance sich selbst und allen Beteiligten endlich! zu vergeben und diesen Kreislauf zu beenden… Das ist „Wiedergutmachung“.

Immer tiefer und tiefer
in sich Selbst hinein zu entspannen,
bedeutet loszulassen.

Du spürst dass das wahr ist, weil du dich durch die Annahme des Schmerzes, durch die Anerkennung der inneren Verwundungen und die umfassende Vergebung dir selbst und anderen gegenüber, immer befreiter, liebe-voller, präsenter und heiler fühlst…

Heiler im Sinne von umfassender…
Immer weiter und weiter werdend.

So wächst und heilt auch das Vertrauen in die Kraft und Weisheit des Herzens – in die Existenz – in Gott – in sich Selbst.

Selbstverständlichkeit

Es gibt da eine „Programmierung“ die mir die Tage wieder bewusst wurde und die scheinbar in jedem menschlichen Verstand aktiv ist. Und sie kann – bleibt sie vollkommen unbewusst und automatisch – äußerst verwirrend und unangenehm werden.

Es geht um Selbstverständlichkeit.

Sobald der Verstand der Ansicht ist, sich einer Sache sicher zu sein – wenn etwas sozusagen „läuft“ – wird oft innerlich eine Art „Check-Box“ abgehakt. Desinteresse, Langeweile und Lustlosigkeit können entstehen und man sucht sich neue Herausforderungen.

Das macht vielleicht auf einer Ebene Sinn, denn so hat „Mensch“ sich ja bisher auch irgendwie weiterentwickelt… Aber… Hat es uns jemals dauerhaft erfüllt oder befriedigt?
Ist diese „Taktik“ wirklich eine gute Wahl?
Wie lange wird dieses Spiel dauern?
Bis in alle Ewigkeit?
Ist ewige Unzufriedenheit wirklich unser Ziel?
Kann das wirklich wahr sein?

Nein, kann es nicht. Denn genauer betrachtet, existiert die Sicherheit, die sich der Verstand einbildet auch nur dort – in seiner Einbildung. Sie ist nicht real.

Diese Art der Entwicklung ist auf einer Illusion aufgebaut und kann daher nur immer weiter in Illusionen hineinführen (die dann Gott sei Dank irgendwann ent-täuscht werden).

Meine Lebenssituation,
meine Lebensweise,
die Menschen in meinem Umfeld –
all das kann sich von einen Moment
auf den anderen schlagartig verändern.
Alles kann wegbrechen.
Da gibt es keine Sicherheiten.

Jeder Atemzug –
Jeder Herzschlag –
Das Leben in mir:
alles andere als selbstverständlich!

Es bin nicht mal „Ich“, die atmet.
Ich kann Atmung nicht „machen“.
Ich kann sie über einen gewissen Zeitraum
lenken und kontrollieren, aber es liegt
nicht in meiner Macht,
sie ein- oder auszuschalten.
Sie geschieht mir.
Ich werde „beatmet“.

Leben geschieht jenseits
eines persönlichen Willens.
Und in diesem „ausgeliefert sein“
liegt eine ganz andere Art
der Sicherheit verborgen.
Sie ist verbunden mit Hingabe
und grund-losem Vertrauen an etwas,
das größer ist, als jedes „Ich“.

Das, was meinen Körper dazu animiert
zu atmen und mein Herz schlagen zu lassen…
Diese unglaubliche Intelligenz in jeder Zelle
und darüber hinaus –
im ganzen Organismus,
im Großen wie im Kleinen –
dieses Orchester der Lebendigkeit –
ist pure Gnade.

Jeder Atemzug.
Jeder Herzschlag.
Jede Bewegung.
Jede sinnliche Erfahrung –
pure Gnade.

Alles, was ich jetzt wahrnehmen kann –
alles, das jetzt in meinem Feld ist:
jede Person,
jede Situation,
jedes Erleben –
pure Gnade.

Der gesamte Moment,
so, wie er jetzt gerade ist:
ein Ausdruck purer Gnade.

Da ist soviel mehr Potential
für Glück und Zufriedenheit,
als in einem illusionären getrieben-sein,
welches den gegenwärtigen Moment
immer wieder übergeht.

Alles kann und wird sich weiter entwickeln.
Ganz natürlich und auf eine gewisse
Art und Weise mühelos.
Denn es geschieht,
weil und wenn es an der Zeit ist,
dass es geschieht!

Und dann kann und werde ich
auch etwas tun, etwas verändern oder verbessern –
weil es ganz einfach meinem Wesen entspricht…
Vielleicht immer noch mit etwas
Angst oder Unsicherheit –
aber untermalt und gegründet in Freude.

Auf einem Feld, das mit Liebe,
Dankbarkeit, Demut und Wertschätzung
genährt wird, wachsen und gedeihen
reichhaltigere und geschmackvollere Früchte.

Vielleicht magst auch du kurz innehalten,
wahrnehmen wie der Atem kommt und geht,
ohne dass du etwas dafür tun musst
und dich ganz bewusst für diese Gnade öffnen – ja…
Sie tief in dein Herz sinken lassen…

Vielleicht magst du deine Lebenssituation,
die Menschen in deinem Feld
(auch wenn du gerade allein bist),
in dein Bewusstsein holen und dir das Wunder
welches hier geschieht, gewahr werden.

Unabhängig davon ob dir gefällt
was du wahrnimmst oder nicht,
ist eines ganz sicher:
All das ist FÜR dich da.
Niemals gegen dich.

Vielleicht steigt ein Gefühl der Dankbarkeit
aus deinem Herzen zu deinen Lippen
und lässt dich sanft lächeln.

Und vielleicht magst du dieses
„Danke“ auch aussprechen.
Für dich allein oder zu jemand anderen.

Immer und immer wieder…
Weil es uns allen einfach gut tut!

Nichts und Niemand
ist jemals selbstverständlich.

Mit den Augen des Herzens betrachtet,
ist Alles und Jeder ein
einzigartiges Geschenk

Danke für dich!
In Liebe,
Gabrielle

Erlaubnis

Ich erlaube dir zu lieben, mein Herz.

Ich erlaube der Liebe in mir zu wachsen,
wie ein junger, zarter Keimling.
Ich erlaube ihr, sich immer weiter auszudehnen –
vom Scheitel bis zur Zehenspitze
und weit darüber hinaus.

Ich erlaube dir zu lieben, mein Herz.

Und es spielt keine Rolle,
was jemand anderer davon hält,
was ein anderer tut oder nicht tut
und ob diese Liebe angenommen,
oder erwidert wird.

Ich erlaube dir zu lieben, mein Herz.

Ohne „wenn – dann“
und ohne „ja, aber“.

Vollkommen
unabhängig
und frei.

Ich erlaube dir zu lieben, mein Herz.

Ich erlaube mir,
in Liebe zu SEIN.

Kompromisslos.

Um meiner Selbst Willen.
Um der Liebe Willen.
Um Gottes Willen.

Die Sprache des Herzens

Das Schöne daran, dem Herzen die Führung zu überlassen, wirklich hin zu lauschen und ihm zu folgen ist, dass es nichts mehr zu bereuen gibt.

Diese Eigen-Verantwortung zu übernehmen wirkt enorm befreiend. Jegliche Unsicherheiten, Zweifel oder auch Schuldzuweisungen lösen sich in Nichts auf.

In Wahrheit gibt es auch keinen Grund mehr ängstlich, traurig oder wütend zu sein.

Denn Entscheidungen, Handlungen und Einstellungen, die der Weisheit des Herzens entspringen, sind immer zu meinem höchsten Wohl und zum Wohle des Ganzen.

Es ist das Göttliche Selbst, welches durch unsere Herzen kommuniziert.

Doch wir haben verlernt seine Sprache zu verstehen: Die Sprache der Gefühle. Niemand hat uns gelehrt, was unsere Gefühle wirklich bedeuten oder was sie uns sagen möchten. Es war Anderen – aus eigener Unwissenheit – nicht möglich uns zu zeigen, wie wir in Verbindung mit unserem Herzen sein und (über)leben können.

Wenn wir die Sprache des Herzens lernen
und den Mut haben ihm zu folgen, entsteht
Selbst-Bewusstsein:
Wir werden des Selbst bewusst.

Wir entdecken unseren Selbst-Wert:
Den Wert des Selbst.

Selbst-Vertrauen erwächst:
Vertrauen in das Selbst erwächst.

Selbst-Liebe erblüht:
Die Liebe des Selbst erblüht.

Aber so einfach die Sprache des Herzens auch ist, so schwierig kann es sein, ihm mehr zu glauben – mehr zu vertrauen – als den konditionierten Stimmen des Verstandes.

Es erfordert Geduld, Beständigkeit und ein großes Interesse daran, die Wahrheit zu ent-decken und sich jeden Moment aufs Neue für sie – und nur für sie – zu entscheiden.

Diese Entscheidung ist weitreichend und alles andere als „egoistisch“… Sie fördert die Liebe zu allen Wesen.

Denn wenn ich mir erlaube so zu leben, erlaube ich es auch Anderen. Wie könnte ich diese Freiheit – diese Verbundenheit – jemanden nicht gönnen oder sie ihm sogar verwehren wollen?

Will ich es dennoch, weisen mich Angst, Trauer und Wut darauf hin, dass ich mich Selbst belüge und mir damit meine eigene „Freiheit in Verbundenheit“ verwehre.

„Ich vertraue dir“ bedeutet darauf zu vertrauen, dass du – so gut es dir möglich ist – deinem Herzen folgst.

Es bedeutet zu wissen dass, was es auch immer innerlich oder äußerlich bewirkt, es zu deinem höchsten Wohl, zu meinem höchsten Wohl und zum Wohle des Ganzen ist.

Dem Herzen hingebungsvoll zu vertrauen bedeutet, dem göttlichen hingebungsvoll zu vertrauen.

Dem Herzen zu folgen bedeutet, wahr-haftig zu Sein und zu leben.

Genug ist Genug!

Es reicht!
Genug ist Genug!

Ich dulde es nicht mehr, zu glauben,
dass ich es nicht wert bin ein
erfülltes Leben zu leben.

Ich dulde es nicht mehr, zu glauben,
dass ich es verdient habe zu leiden
und es nicht verdient habe,
vollkommen geliebt zu sein.

Ich dulde es nicht mehr, zu glauben,
dass ich unerwünscht,
ungewollt oder unwichtig bin.

Ich dulde es nicht mehr, zu glauben,
dass irgendetwas an mir falsch oder
unzureichend ist.

Ich dulde es nicht mehr, mich selbst
herabzusetzen, mich zu missachten,
zu verleugnen und durch Gedanken
zu verletzen, die schlicht und einfach
nicht wahr sind.

Ich dulde diesen ganzen Müll
nicht mehr in meinem Herzen!

Es reicht!

Ich erlaube mir, wütend zu sein!
Wut ist mein „Nein!“
zu den Unwahrheiten in mir
und mein „Ja!“
zu der Wahrhaftigkeit,
die ich BIN.

Wut ist Klarheit.
Klarheit ist Liebe.

Es ist an der Zeit…
Das Feuer ist entfacht.

My love – burn that shit!

Du bist Aufmerksamkeit


»Ein Meister der Aufmerksamkeit zu sein heißt, alles so zu erleben, als ob es das erste Mal sei; die Welt durch die gereinigten Pforten der Wahrnehmung zu sehen, wie es der Dichter und Mystiker Blake nannte.« Harry R. Moody

Was bist du ohne Geschichte? Was bist du ohne Beschreibung? Was bist du ohne Willen? Was bist du, bevor ein Ich-Gedanke kommt? Was bist du schon immer gewesen, bevor dich die Person, der Strom an Gedanken, hypnotisiert hat?

Was ist deine wahre Identität, bevor man dir einen Namen und eine Rolle in der Gesellschaft zugeschrieben hat, oder du es selbst getan hast?

Da ist ein Feld, das du bist. Alle Namen sind darin. Alle Gegenstände sind darin. Dein Körper ist darin. Deine Person ist darin. Deine Gefühle sind darin. Deine Gedanken sind darin. Alles, was du gerade sehen und hören kannst, ist darin.

Glaube keinem Gedanken. Nimm eine Position ein, wo weder innen noch außen wichtig ist. Wo du deine Aufmerksamkeit nicht auf bestimmte Dinge, Erscheinungen, Formen oder Energien lenkst. Sei das, was alles mühelos wahrnimmt, innen und außen.

Dafür musst du nichts tun. Dafür musst du alles Tun unterlassen, ohne das Unterlassen zu tun.

Dann bist du einfach, was du bist. Das, was du schon immer warst: Aufmerksamkeit, reines Bewusstsein.

Das passiert ohnehin schon. Ohne Mühe. Wahrnehmung geschieht ohne dein Zutun. Du musst dir dessen nur bewusst werden. Du bist nicht eine Person, die das Leben wahrnimmt. Du bist ein wahrnehmendes Feld, das diesen Moment – jetzt – wo du diese Zeilen liest, vereint. Innen und Außen vereint. Da gibt es keine Trennung zwischen dir und dem Leben, dem Jetzt.

Lass deine Identität fallen, sei dieses Feld und schau, was passiert. Begegne der nackten Wahrheit, ohne zu denken.

Aus der Wahrnehmung des Feldes heraus gibt es kein Innen und kein Außen mehr. Es gibt nur noch das, was gerade geschieht. Ohne Trennung.

Dieses Feld hat keinen Widerstand. Es wählt auch nicht, was es wahrnimmt. Du kannst dem Feld nicht vorschreiben, dass es das Leben, das du mit deinen Augen gerade siehst, einfach aus der Realität herausnimmt. Du kannst die Augen zumachen, aber die Realität bleibt dennoch lebendig.

Das Feld, dein wahres Selbst, nimmt bedingungslos und mühelos einfach den ganzen Moment wahr. Und während in diesem Moment bestimmte Formen und Bewegungen existieren, ist das Feld selbst immer das gleiche. Es ändert sich nie, denn es ist die ewige Quelle der Aufmerksamkeit, in der alle Formen, Bewegungen und Veränderungen geschehen. Das ist dein wahres Selbst: das wahrnehmende Feld, die Quelle der Aufmerksamkeit. Du bist unsichtbar, ohne Form, immateriell.

Prüfe das.

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Hinweis Nr. 11 aus dem E-Book „SEE“
Spiritualität, Erleuchtung, Erwachen
Wie man die Essenz des Seins erkennt
von Anssi Antila

ANSSI – Spiritueller Lehrer
www.anssi.guru

Mein Herz ist mein König

Mein Herz
kennt die Wahrheit.

Ich stelle die Frage,
mein Herz gibt die Antwort:
Öffnung, Ausdehnung, Weitung
Neutralität oder
Verschließen, Verengung, Kontraktion.

Es ist ganz einfach.
Unmissverständlich.
Wichtig ist nur,
inne zu halten und
wirklich hinzuspüren.

Mein Herz weiß, was mir gut tut
und was nicht.
Es weiß, was ich tun oder lassen soll.
Es weiß, was mir Freude macht,
oder was gerade nicht stimmig ist.
Es führt mich an die richtigen Orte
zu den richtigen Menschen
zum exakt richtigen Zeitpunkt.

Mein Herz ist mein König.
Es allein trifft die Entscheidungen.
Ich folge ihm
mit größtmöglicher Hingabe
und Kompromisslosigkeit.

Es belohnt mich,
mit wachsender Offenheit,
wachsender Stärke,
wachsender Liebesfähigkeit,
wachsender Lebensfreude,
wachsender Kreativität,
Synchronisationen…

Es zeigt mir wie tief verwoben
es mit allen Herzen ist.

Gott ist der Komponist
einer unendlichen Symphonie.
Das Herz ist unser Dirigent
und wir sind die Musiker
im großartigen Orchester
des Universums.

Mein geliebtes Herz…

Ich weiß, ich war lange nicht so präsent bei dir,
wie ich es nun bin, aber bitte glaub mir
dass ich niemals wirklich weg war.
Egal wie sehr es weh tat und
wie allein gelassen du dich gefühlt hast –
ich war immer bei dir.
Gemeinsam haben wir alles geschafft.
Erinnere dich.

Es tut mir leid, dass ich Leid erschuf.
Es tut mir leid, dass ich dich nicht so sehen konnte, wie du wirklich bist.

Ich sehe deinen Schmerz.
Ich kann ihn fühlen!
Dieser Schmerz ist ein Segen.
Er hat mich zu dir geführt,
er zeigt mir, wenn ich mich von dir entferne
und er zeigt mir, wo du meine Liebe
und Aufmerksamkeit am meisten brauchst.
Denn hinter deiner zarten Verletzlichkeit,
wartet unendliche Kraft und Stärke darauf
befreit zu Sein.

Ich sehe dich, mein Herz!
Du bist wunderschön…

In dir ist so viel mehr, als dir jemals
jemand geben oder nehmen könnte.

Du bist das Wichtigste
in meinem Leben, mein Herz!
Wir SIND das Leben.
Und wohin auch immer du mich führen magst – werde ich dir folgen.

Auch wenn es noch so schwierig scheint,
möchte ich tun, was dich Leuchten lässt
und unterlassen, was dein Strahlen trübt.

Alles, was ich möchte ist,
dass du glücklich bist.
Dass wir gemeinsam glücklich sind!

Du hast es verdient, dass ich bei dir bin!
Du hast es verdient, geliebt zu sein!
Mehr als alles Andere!
Daran gibt es keinen Zweifel.

Und glaube mir, wenn ich dir sage,
dass du niemals allein bist oder warst.
Dass du niemals getrennt bist,
von den Herzen Anderer.
Denn wir ALLE sind
EIN Herz und EINE Seele.

Mein geliebtes Herz,
mich für dich zu öffnen
und dich in mir zu spüren
ist das Schönste,
das ich jemals erfahren durfte.
Ich werde dich niemals verlassen.
Das ist gar nicht möglich.
Ja… Es ist unmöglich.

Du und Ich –
wir gehören zusammen.
Zusammen sind wir ein Segen.
Zusammen sind wir sind die Liebe.

Ich liebe dich, mein Herz!
Ich liebe dich, mein Herz!
Ja! Ich liebe dich, mein Herz…

In tiefer Dankbarkeit –
Jetzt und in Ewigkeit.

Deine Gabrielle

Die Wunde

Immer dann, wenn
meine Wunde berührt wird,
fühle ich wie sie sich,
wie durch Zauberhand,
noch weiter öffnet.

Bewusstheit fließt ein
und das Licht meines
wahren Wesens leuchtet
noch heller als zuvor.

Dieses „in Kontakt sein“ mit dem
menschlichen Traum(a),
lässt eine zutiefst verletzliche
Saite in mir klingen.

Da ist Schmerz fühlbar,
aber auch vibrierende Lebendigkeit
und unendliche Liebe.

Diese Wunde ist ein Tor.

Sie ist nicht da,
um zu heilen und
sich zu verschließen.

Sie ist da,
um sich und mich
immer weiter und weiter
für Gott zu öffnen.

Sie ist da,
um mich vertrauensvoll,
in Demut und Hingabe
in sie hinein zu versenken.

Sie ist da,
um sie immer tiefer
zu durchleuchten
und immer tiefer
selbst durchleuchtet
zu werden.

Bis hier und jetzt
innen und außen verschwindet
und nichts anderes übrig bleibt
als die bewusste Verkörperung
von lebendiger Offenheit
und göttlicher Liebe.

Magie des Augenblicks

Und dann ist da dieser Ort,
an dem ich mich, wie ein Kind
gebettet ins weiche Gras,
fallen lassen kann.

Leise Tränen betrauern
den scheinbaren Verlust der Magie
durch die trennende Kraft der Worte,
der Definitionen und des Wissens.

Der Körper zittert und bebt,
doch das sehnsuchtsvolle Herz
entspannt sich mit jedem Atemzug
tiefer in sich selbst hinein.
Es öffnet sich in seiner
zarten Verletzlichkeit
wie eine seltene Blume
welche sich dem Leben
demütig darbietet.

Und plötzlich ist sie wieder da:
Die Magie des Augen-Blicks.
Sie tanzt mit den sanften Wellen am Ufer,
glitzert in den Blättern der Bäume,
fliegt mit den Libellen,
malt mit den Wolken,
singt mit den Vögeln,
plätschert an den Steinen,
tönt im steten Fall des Wassers,
streichelt mich mit einem
zartduftenden Windhauch…

Sie ist da…
Überall.
Hier und Jetzt.
In mir und um mich herum.
Immer vereint mit dem
vibrierenden Puls
der lebendig fühlenden
Wahrnehmung, die ich bin
atme ich sie und sie
atmet mich.

Es gibt nichts zu tun.
Es gibt nichts zu werden.
Nur still schauend und
offen lauschend,
den Zauber geschehen zu lassen.