Verantwortung

„You kill koala bears, because you don’t care“

– dieser Satz aus einem Video von Bentinho Massaro kam mir in den Sinn als ich heute morgen durch meine Timeline scrollte. Die Grausamkeit der Menschen kommt gerade sehr deutlich ans Licht und so hielt ich inne um zu schauen, was das mit mir zu tun hat.

Die Antwort ist: Alles!

Das, was hier geschieht, geschieht weil ich mich nicht gekümmert habe. Weil ich mich nicht um mich selbst und meine Schwingung gekümmert habe. „Die Welt“ ist eine Reflektion dessen, was ich mir all die Jahre selbst angetan habe.

Ich habe Gedanken geglaubt und zu meiner Wahrheit gemacht, die sich furchtbar angefühlt haben. Ich habe die Freude, Liebe und Lebendigkeit in mir unterdrückt, verstümmelt und mich selbst Tag ein, Tag aus gefoltert. Ich habe die göttliche Lebendigkeit in mir mundtot gemacht und vieles, dass aus ihr geboren worden wäre, im Keim erstickt und brutal ermordet.

Ich habe das zugelassen. Und ich habe es nicht mal bemerkt weil ich den Sinn und Zweck meiner Gefühle total missverstanden hatte. Ich dachte, ich bin dem ausgeliefert. Ich dachte, dass das eben so sein muss, dass es nicht anders geht, oder ich nicht anders kann. Und ja… Manchmal gierte ich tief in mir drin nach Schmerz und Leid. Denn dann fühlte ich mich paradoxer Weise – wieder irgendwie lebendig…

Ja. Ich war das! Ich übernehme jetzt die Verantwortung dafür. Ich kümmere mich jetzt darum und ich vergebe mir, denn ich wusste tatsächlich nicht was ich tue und welche Auswirkungen es hat.

Ich zittere innerlich während ich das schreibe. Es ist wichtig, dass jetzt so auszudrücken. Es ist wichtig es klar zu stellen und mich dazu zu bekennen. Es fühlt sich großartig an, mich dazu zu entschließen, mit diesem Wahnsinn jetzt aufzuhören!

Es geht nicht darum, sich schuldig zu fühlen. Das ist nur wieder ein weiterer Gedanke, der sich schrecklich anfühlt. Und ich weiß jetzt, dass jedes unangenehme Gefühl mir zeigt, dass ich Gedanken Aufmerksamkeit schenke, die nicht der Wahrheit entsprechen.

Es geht darum mir meine Selbstvergessenheit und Unwissenheit zu vergeben, meine Macht zu erkennen und die Kraft die darin liegt zurückzunehmen. Ich spüre es im Bauch… Es kribbelt und vibriert… Mein Herz schlägt schneller und weitet sich.

Ich erlaube mir jetzt voller Liebe und Freude zu sein und das Gute, Schöne und Heilige in allem zu sehen.

Ich glaube daran, dass ich es verdiene mich gut zu fühlen! Ich verdiene es, ich Selbst zu sein! Diese unfassbare, göttliche Kraft die alles Leben schafft. Das ist mein Geburtsrecht!

Ich erlaube mir an eine Welt zu glauben, in der die Menschen zu ihrer wahren Natur erwacht sind. An eine Welt in der jeder sich im anderen erkennt. Eine Welt in vollkommener Freiheit.

Unabhängig davon, was „da draußen“ gerade geschieht.
Das, was jetzt geschieht ist die Reflektion der Vergangenheit. Die Zukunft wird ebenfalls aus diesem Moment geboren.

Ich bin kein Opfer der Umstände.
Die Umstände sind die Ergebnisse meiner Wahl.

Ich sehe das, was ich sehen möchte.
Ich fühle das, was ich fühlen möchte.
Ich erlaube mir das!

Denn das, was ich jetzt denke, glaube und fühle
liegt in meiner Hand.

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