Allein

Was geschieht, wenn du die Distanz und die Ablehnung dem Leben – dem gegenwärtigen Moment – gegenüber, fallen lässt?

Auch wenn du es nicht immer bewusst tust, hältst du das Leben, hältst du Gott und die Liebe auf Distanz.

Wie ist es, wenn du den Gedanken fallen lässt, dass irgendetwas jetzt anders sein sollte oder könnte. Das ein Gefühl nicht da sein sollte, oder sich verändern sollte.

Wie ist es, wenn es einfach genauso sein darf, wie es jetzt ist. Wenn du aufhörst die Lebendigkeit in dir zu begrenzen, zu limitieren, zu definieren, einzuordnen, zu beurteilen, zu verurteilen… Wenn einfach alles frei fließen darf. Wenn Gefühle wirklich gefühlt werden, ohne sie in Schubladen zu stecken und ihnen erlernte Namen und Bewertungen aufzudrücken.

Was, wenn in Wahrheit alles was geschieht, ein Genuss ist.
Ein zutiefst heiliger und göttlicher Genuss.

Was, wenn du das Leben an dir rumspielen lässt. Wenn du dich wirklich hingibst, bis da kein „du und das Leben“ mehr existiert. Wenn du mit dem was ist, verschmilzt. Eins bist.

Das ist schon so, aber du wehrst dich dagegen. Willst es nicht wahrhaben. Willst dem Schmerz ausweichen, der gleichzeitig ausgelöst wird, wenn du Liebe in dir fühlst. Oder besser: wenn du DICH als Liebe fühlst.

Du lehnst die Wahrheit ab, aus Angst vor dem, was dann „unkontrolliert“ in dir wütet. Aber wer ist es, der diese scheinbare Kontrolle hat? Und ist es nicht so, dass genau dieser „jemand“ der Grund ist, warum du leidest? Warum du dich getrennt und allein fühlst?

Was, wenn du vertraust, dass das, was jetzt ist, genau das ist, was du erleben möchtest? Das es das ist, was DU gewählt hast. Nicht du als Person, sondern du als das unsichtbare Wesen, welches diesen Moment kreiert hat.

Was, wenn du aufhörst zu glauben, du wüsstest es besser. Wenn du darauf vertraust, dass das Leben es gut mit dir meint. Mehr als gut sogar… Das es dich zum „Höhepunkt“ bringen wird. Unausweichlich.

Weil es dich liebt.
Weil Gott dich liebt.
Schon immer.

 

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