Magie des Augenblicks

Und dann ist da dieser Ort,
an dem ich mich, wie ein Kind
gebettet ins weiche Gras,
fallen lassen kann.

Leise Tränen betrauern
den scheinbaren Verlust der Magie
durch die trennende Kraft der Worte,
der Definitionen und des Wissens.

Der Körper zittert und bebt,
doch das sehnsuchtsvolle Herz
entspannt sich mit jedem Atemzug
tiefer in sich selbst hinein.
Es öffnet sich in seiner
zarten Verletzlichkeit
wie eine seltene Blume
welche sich dem Leben
demütig darbietet.

Und plötzlich ist sie wieder da:
Die Magie des Augen-Blicks.
Sie tanzt mit den sanften Wellen am Ufer,
glitzert in den Blättern der Bäume,
fliegt mit den Libellen,
malt mit den Wolken,
singt mit den Vögeln,
plätschert an den Steinen,
tönt im steten Fall des Wassers,
streichelt mich mit einem
zartduftenden Windhauch…

Sie ist da…
Überall.
Hier und Jetzt.
In mir und um mich herum.
Immer vereint mit dem
vibrierenden Puls
der lebendig fühlenden
Wahrnehmung, die ich bin
atme ich sie und sie
atmet mich.

Es gibt nichts zu tun.
Es gibt nichts zu werden.
Nur still schauend und
offen lauschend,
den Zauber geschehen zu lassen.

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