Die Wunde

Immer dann, wenn
meine Wunde berührt wird,
fühle ich wie sie sich,
wie durch Zauberhand,
noch weiter öffnet.

Bewusstheit fließt ein
und das Licht meines
wahren Wesens leuchtet
noch heller als zuvor.

Dieses „in Kontakt sein“ mit dem
menschlichen Traum(a),
lässt eine zutiefst verletzliche
Saite in mir klingen.

Da ist Schmerz fühlbar,
aber auch vibrierende Lebendigkeit
und unendliche Liebe.

Diese Wunde ist ein Tor.

Sie ist nicht da,
um zu heilen und
sich zu verschließen.

Sie ist da,
um sich und mich
immer weiter und weiter
für Gott zu öffnen.

Sie ist da,
um mich vertrauensvoll,
in Demut und Hingabe
in sie hinein zu versenken.

Sie ist da,
um sie immer tiefer
zu durchleuchten
und immer tiefer
selbst durchleuchtet
zu werden.

Bis hier und jetzt
innen und außen verschwindet
und nichts anderes übrig bleibt
als die bewusste Verkörperung
von lebendiger Offenheit
und göttlicher Liebe.

Ein Kommentar zu „Die Wunde

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